Sonntag, 10. Juni 2012

Vorfreude...


...ist ja bekanntlich die schönste Freude, sagt ein Sprichwort.
So ganz langsam wird es mir bewusst, dass ich bald eine wunderschöne Reise an die Amalfiküste in Italien antreten werde.
Waren mir dochin letzter Zeit so viele Irrungen und Wirrungen des Lebens gedanklich noch im Wege, so ganz allmählich wird die Freude auf diesen Urlaub präsent und gewinnt die Oberhand.

Gestern nun endlich zwei Reiseführer erstanden, in denen ich schon mal so richtig schwelgen und schmökern kann, was es in Kampanien alles so sehenswerte Ziele gibt...
Das Fernweh hat mich erneut im Griff - ITALIA, wir kommen!!!

Ach und übrigens: das Foto oben zeigt Positano...ganz unweit von dort in Ravello sind wir dann in einem ganz liebevoll und herzig eingerichteten B&B (natürlich mit Blick aufs Meer) einquartiert :-)


B&B "Torre dello Ziro, Ravello" 
 www.torredelloziro.com


Freitag, 8. Juni 2012

Jeder Mensch ist ein Künstler


 
Lass Dich fallen.
Lerne Schlangen zu beobachten.
Pflanze unmögliche Gärten.

Lade jemand Gefährlichen zum Tee ein.
Mache kleine Zeichen, die „ja“ sagen
und verteile sie überall in Deinem Haus.
Werde ein Freund von Freiheit und Unsicherheit.
Freue Dich auf Träume.
Weine bei Kinofilmen.
Schaukel so hoch du kannst
mit einer Schaukel bei Mondlicht.
Pflege verschiedene Stimmungen.
Verweigere Dich, „verantwortlich zu sein“ -Tu es aus Liebe.
Mach eine Menge Nickerchen.
Gib Geld weiter. Mach es jetzt. Das Geld wird folgen.
Glaube an Zauberei.
Lache eine Menge.
Bade im Mondlicht.
Träume wilde, phantasievolle Träume.
Zeichne auf die Wände.
Lies jeden Tag.
Stellt Dir vor, Du wärst verzaubert.
Kicher mit Kindern. Höre alten Leuten zu.
Öffne Dich. Tauche ein.  Sei frei.  Preise Dich selbst.

Lass die Angst fallen. Spiele mit allem.
Unterhalte das Kind in Dir. Du bist unschuldig.
Baue eine Burg aus Decken. Werde nass. Umarme Bäume.
Schreibe Liebesbriefe.

(Joseph Beuys)

Wie sieht die Liebe aus?


 „Wie sieht die Liebe aus?“, fragte der kleine Prinz den Fuchs, der ihm zum vertrauten Freund geworden war. „Sieht sie aus wie meine Rose auf meinem Planeten?“
„Beschreibe mir deine Rose“, antwortete der Fuchs.
„Oh, sie ist wunderschön, ich liebe ihre zarten weißen Blütenblätter, die sie jeden Morgen zur Sonne ausbreitet und jeden Abend zusammenfaltet wie Engelsflügel.“
Dem kleinen Prinzen wurde es ganz warm ums Herz, während er dem Fuchs von seiner Rose erzählte.
„Warum fragst du mich, wie die Liebe aussieht, kleiner Prinz?“
„Weißt du Fuchs, sie vertraut mir, sie weiss, dass ich sie beschütze, warum hat sie dann Dornen?“ Der kleine Prinz setzte sich neben den Fuchs ins weiche Gras. „Kannst du mir erklären, warum meine Rose Dornen hat?“
„Sie schützt damit ihr Herz und ihre Seele, mein kleiner Freund“, antwortete der Fuchs.
„Sie braucht doch keine Angst vor mir zu haben, ich liebe sie ja und ich werde sie immer lieben. Sie braucht keine Angst zu haben, ich werde immer für sie sorgen.“
„Vielleicht weiss sie das nicht, und hat deshalb ihre Dornen.“
„Fuchs, du bist so klug und weise. Was kann ich tun, damit sie ihre Dornen abwirft?“
Der Fuchs legte seine Pfote auf die Schulter des kleinen Prinzen. „Höre mir zu“, sagte er.
 „Die Liebe ist sehr verletzlich, und wenn sie sich selbst nicht mit Dornen schützt, dann geht sie zugrunde.“
„Das verstehe ich nicht“, antwortete der kleine Prinz. „Ich liebe meine kleine weiße Rose und würde sie niemals verletzen.“
„Wenn alle so denken würden, dann bräuchten Rosen keine Dornen zu haben, doch leider fügen die Menschen einander im Namen der Liebe die schwersten Verletzungen zu“, antwortete der Fuchs. „Glaub mir, es ist gut, dass deine kleine Rose auch Dornen hat. Versuche nicht, ihr die Dornen abzuschneiden. Sie wäre hilflos ohne sie.“
Der kleine Prinz blickte sehr nachdenklich. „Was kann ich tun, dass sie immer meine Rose bleibt?“
„Verwunde sie niemals und bewahre ihre Liebe in deinem Herzen, das ist das Beste, was du tun kannst“, sagte der Fuchs. „Dann wirst du mich nicht mehr fragen müssen, wie die Liebe aussieht.“

aus: "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry

Dienstag, 5. Juni 2012

Geborgenheit





Wie existenziell wichtig, schon in früher Kindheit Geborgenheit und Liebe zu erfahren - Urvertrauen, Nähe, Wärme zu erleben...
Geborgenheit gibt uns den inneren Frieden im Leben, Sicherheit, Entspannung.

 "Geborgenheit ist zärtliche Umarmung sehnender Seelen…"

Hans-Christoph Neuert 
 

Sonntag, 3. Juni 2012

Traum...




Traum

Ich schenk Dir
meinen Traum,
weil du in diesem bist.

Du bist der Traum,
Du bist mein Ein
Du bist mein Alles
Du bist die Nacht
Du bist der Morgen
bist Nähe
Ferne
Sehnen
Liebe
Glück
und Traurigkeit
bist Wenn
und Aber
und dennoch
bist
Antrieb
Bremse
Motor
Feder
machst federleicht
machst schwebend
machst bodenlos
und schwer.

Ich schenk Dir diesen Traum,
weil er mir alles ist
und er ist ich
und er ist Du -
nun ist er Dein
ich bin traumlos
im Erwachen -
Du bist fern,
ich bin allein.

(Annette Gonserwoski)


Morgentau...


Morgentau

Der Frühhauch hat gefächelt
hinweg die schwüle Nacht,
die Flur holdselig lächelt in ihrer Lenzenspracht
mild singt vom dunkeln Baume
ein Vöglein in der Früh,
es singt noch halb in Traume
gar süße Melodie.

Die Rosenknospe hebet
empor ihr Köpfchen bang,
denn wundersam durchbebet 
hat sie der süße Sang 
und mehr und mehr enthüllet
sich ihrer Blätter Füll', 
und eine Träne quillet
hervor so heimlich still.

(Verfasser unbekannt)

Tag der Krebsliga

1. Tag der Krebsliga am 2. Juni 2012

 

Rund 350 Freiwillige machten am 2. Juni an 75 Ständen in der ganzen Schweiz Passantinnen und Passanten darauf aufmerksam, dass die Krebsliga Krebsbetroffenen und ihren Angehörigen im Alltag konkrete Hilfe leistet.



"unser" Stand an der Freien Strasse in Basel  





Viele berührende Gespräche - sei es mit selbst Betroffenen aber auch mit vielen Angehörigen, konkrete Aufklärungsarbeit, was die Krebsliga für Betroffene und Angehörige alles bietet, fröhliches Kinderlachen, wenn es einen Luftballon gab, ein sehr engagiertes Team, wunderbares Wetter (Petrus sei Dank!) und last but not least einen guten Spendenerlös für eine sehr wichtige Institution - das alles machte diesen Tag zu einem ganz besonderen Highlight...

Krebsbetroffene und ihre Angehörige belasten viele Fragen zu praktischen Dingen:  
Wer steht mir moralisch in diesen äusserst belastenden Situationen zur Seite?
Wer hütet die Kinder während des Spitalaufenthalts? 
Wer kommt für die zusätzlichen Kosten auf? 
Für solche und ähnliche Probleme sucht die Krebsliga gemeinsam mit den Betroffenen nach Lösungen, damit sich diese während und nach der Behandlung ihren Bedürfnissen entsprechend organisieren können.

Die Krebsliga
  • beratet und unterstützt Krebsbetroffene und ihre Angehörigen
  • engagiert sich, damit weniger Menschen an Krebs erkranken - Prävention
  • unterstützt und fördert die Krebsforschung in der Schweiz

 Krebstelefon - 0800 11 88 11     Spendenkonto: PC 40–28150-6