Dienstag, 5. März 2013

Drei Dinge



Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: die Sterne der Nacht, die Blumen des Tages und die Augen der Kinder.“
 
(Dante Alighieri )

Montag, 4. März 2013

Wie ein Stein



Nach zu vielen Tagen
an denen wir
zu wenig voneinander hatten,
tauchte ich ein
in deine Schönheit und Wärme
und sank und schwebte
bis auf den Grund -
wie ein Stein
der mir vom Herzen fiel.
(Hans Kruppa) 

Frühling




Frühling -
ein Ahnen
wie Vorfreude
auf Neues
aufgetaut
dein Winterherz
wie es vibriert
in weicher Luft
warm durchpulst
vom Glück
des Kommenden
                                                            
(Annemarie Schnitt)
 

Freitag, 1. März 2013

Mehr nicht...



Mehr nicht

Eine große Trockenheit war über das Land gekommen. Zuerst war das Gras braun und grau geworden. Dann starben die Büsche und die kleineren Bäume. Kein Regen fiel, der Morgen erwachte ohne die Erfrischung des Taues. Die Tiere waren in großer Anzahl verdurstet, denn nur wenige hatten noch die Kraft gehabt, aus der Wüse zu fliehen. Die Trockenheit dauerte an. Selbst die stärksten, ältesten Bäume, deren Wurzeln bis tief in die Erde reichten, verloren ihre Blätter. Alle Brunnen und Flüsse, die Quellen und Bäche waren vertrocknet. Eine einzige Blume war am Leben geblieben, denn eine kleine Quelle gab noch ein paar Tropfen Wasser. Doch die Quelle war am Verzweifeln: "Alles verdurstet und stirbt. Ich kann nichts mehr daran ändern. Wozu soll es sinnvoll sein, ein Paar Tropfen aus der Erde zu holen?" Ein alter kräftiger Baum in der Nähe hörte die Klage und sagte zur Quelle, bevor auch er starb: "Niemand erwartet von dir, die ganze Wüste zum Grünen zu bringen; deine Aufgabe ist es, einer Blume Leben zu geben. Mehr nicht."

(Afrikanisches Märchen)

Keine Zeit





(Otto Lenk)


Danke


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Ein grosses 


allen, die immer wieder gerne hier auf diesem Blog vorbeischauen ;-)



Immer wieder anhalten

Morgenstimmung Alcudia/Mallorca Oktober 2011

Immer wieder anhalten,
wahrnehmen, was ist,
uns freuen an dem, was wir erreicht haben,
annehmen, dass nicht alles gelungen ist.
Uns Zeit gönnen,
neue Kräfte schöpfen,
uns neu orientieren,
uns leiten lassen von dem,
was für uns wesentlich ist.
Weiter schreiten, wie es mir entspricht,
in der Hoffnung, dass wir immer mehr werden,
was wir letztlich sein können.

Wieder sehen, was dem Leben Sinn gibt.
Wieder hören, was meine Seele nährt.
Wieder spüren, was letztlich wichtig ist.
Wieder aufstehen und meinen Weg gehen.

(Max Feigenwinter)